Stiftung Historische Kommission für die Rheinlande 1789-1815 Fondation Commission Historique des Régions Rhénanes 1789-1815 Mitglied im Bundesverband deutscher Stiftungen
Über die Stiftung
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"Das Rhein-Main-Gebiet zur Zeit der Französischen Revolution und Napoleon I. 1789-1815" Die Ausstellung mit zahlreichen zeitgenössischen Exponaten wurde von 2012 bis 2017 in zwölf Orten der Region gezeigt. Sie ist weiterhin ausleihbar.
Die Ausstellung beleuchtet mit zahlreichen zeitgenössischen Exponaten die Geschehnisse abseits von Schulbüchern und Geschichtsatlante: Sie lebt von den Geschichten, Ereignissen und den Exponaten aus der Region. Im wahrsten Sinne "greifbar" und "begreifbar". Stellvertretend für viele Beispiele, wann die Französische Revolution im Rhein-Main-Gebiet begann: ein Ereignis aus dem Oktober 1792, als sich das Kurmainzer Militär aus Mainz, dem „Zentralort des Deutschen Reiches“, zurückziehen mußte. Bezeichnend auch für die Zukunft unserer Heimat war bereits der unbeholfene Marsch der Kurmainzer Soldaten Richtung Aschaffenburg, der neuen Residenz des aus Mainz geflüchteten Erzbischofs und Kurfürsten: Zwei Soldaten verloren ihr Augenlicht, als sie auf dem Fußmarsch das Bajonett des vor ihnen gehenden Soldaten ins Auge bekamen. 23 Jahre Kriege, Truppendurchzüge und Aushebungen sollten diesem Herbst 1792 folgen. Erst mir Napoleons letzter Schlacht in Waterloo kehrte wieder Frieden zurück; noch Jahre später aber durchzogen heimatlose fremde Soldaten durch das Land. Von der Fischbacher Kanonenkugel bis hin zum Kürass (Brustpanzer), der in der Schlacht von Hanau liegenblieb, wird ein ungewöhnlicher Streifzug durch die Zeit und die Region unternommen. Archiv
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