für die Rheinlande 1789-1815

 

 
 
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Was war geschehen?

23 Jahre lang, von 1792 bis 1815, war die Region am Rhein fast ununterbrochen von Kriegen, Truppenaushebungen und -durchzügen betroffen. 1792 noch unter dem Leitspruch Frankreichs "Krieg den Palästen, Frieden den Hütten", 1793/94 dann der berüchtigte Plünderwinter französischer Kriegskommissäre in der Pfalz, 1796 die verheerenden Verwüstungen der kriegführenden Mächte im Westerwald, bis 1801 fünf Jahre lang Kleinkrieg am Untermain. Gleich nach Napoleons Gründung des Rheinbunds folgten die Truppenaushebungen für dessen Heer und die Feldzüge nach Preußen und Rußland. Nach der Völkerschlach von 1813 schließlich der Durchmarsch von 200.000 Soldaten durch das Rhein-Main-Gebiet in Richtung Mainz und das danach folgende "große Sterben" durch den eingeschleppten Typhus und andere Infektionskrankheiten. Aber mit Waterloo 1815 endeten die Belastungen nicht - noch 1817 wurden allerorts herumstreifende heimatlose Soldaten aufgegriffen. Kriegsschulden mußten viele Gemeinden noch bis in die 1860er Jahre zurückzahlen - der Nährboden für den neuen Krieg von 1870/71.

 

Zeitleiste: Französische Revolution am Rhein (1789-1815)

Eckdaten

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