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"Schinderhannes. Nichtsnutz, Pferdedieb, Räuberhauptmann ?", 5. Auflage 2010

Kurztext:

Keine Lebensgeschichte erscheint so bunt und abenteuerlich wie die des Johannes Bückler, genannt Schinderhannes, Sohn eines Abdeckers. Wohl 1779 geboren, war er schon als Jugendlicher "auf allen Kirchweihen zuhaus", bis zu seinem 18. Lebensjahr ein immer bekannter werdender Strauchdieb. Nach seiner Flucht aus dem Gefängnis zu Simmern 1799 verlegte er sich auf teilweise äußerst brutal ausgeführte Raubüberfälle, war ein Freund ausgelassener Feste und galt bald als berüchtigter Räuberhauptmann. Mehrere Fälle von Folter, Mord und Totschlag können ihm heute nachgewiesen werden. Insgesamt lassen sich ihm 130 Straftaten zuschreiben. Während er im Linksrheinischen in der Uniform eines Jägers und zuletzt sogar als "deutscher Baron" zumeist ungeschoren durch Feld und Flur kam, war er rechts des Rheins mit seiner Geliebten Julie Bläsius als Krämer Jakob Ofenloch unterwegs. 1803 erwartete ihn seine gerechte Strafe unter der Guillotine. Sein Leichnam wurde zu makabren elektrischen Experimenten mißbraucht.

Erstmals 200 Jahre nach dem Tod des Räubers erscheint damit eine Biographie, die sich ausschließlich an den historischen Quellen orientiert und nicht von späteren Veröffentlichungen kopiert wurde. Ein Großteil der zeitgenössischen Unterlagen wurde erst im Rahmen dieser Forschung entdeckt. Zum ersten Mal erfolgte auch eine Zusammenfassung aller ihm nachweisbaren Taten und Mittäter. Völlig neu ist auch die Aufarbeitung, die den Räuber aus dem Hunsrück holt: So war Schinderhannes ebenso im Westerwald, Taunus, Wetterau, Frankfurt und Odenwald zuhause. Alle Nachweise und Sagen werden dazu aufgeführt.

 

 

 

 

 

 


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